Der Cattle on Feed Report für den Monat Juli zeigte eigentlich schon, was die Live Cattles am Freitag im Pit vorweg genommen haben.
Juni Platzierungen:
Die Platzierungen lagen leicht unter den Erwartungen der Analysten und lagen auf dem niedrigsten Stand im Juni seit 2004. Bei den Platzierungsgewichten war der Anteil der leichten Mastrinder (< 700 lbs.) mit 45,6% über dem Vorjahr und die gewichte der schweren Mastrinder (>700 lbs.) mit 54,4% unterhalb des Vorjahrs. Dies verwundert etwas, da im Juni die Preise für Mais noch deutlich am steigen war. Doch die hohen Prämien der Winter- und Frühlingskontrakte schien dies für die Mastbetriebe immer noch lohnenswert. Daher gehe ich davon aus, dass der Impact dieses Reports nur von ganz kurzer Dauer sein sollte.
Die Vermarktungen lagen mit 1,973 Mio Tieren deutlich unter den Analystenerwartungen und waren die niedrigsten im Monat Juni seit 1996. Dies gepaart mit den Rindern die schon länger als 120 Tage in den Mastbetrieben stehen sollte auf den August Kontrakt preishemmend wirken. Saisonal sollten die Kassapreise in den kommenden zwei Wochen ihr Tief ausbilden und Auslöser dafür könnten die ersten Verschiffungen von Rinderfleisch nach Südkorea sein.
Juli Cattle on Feed:
Die Mastrinderbestände im Juli bei 10.295 Mio. Tieren lag leicht über den Analystenerwartungen. Dies liegt begründet in den deutlich niedrigeren Vermarktungen. Der Markt wird trotzdem nicht mit großen Ausschlägen auf den Bericht reagieren. Die am späten Nachmittag in Texas umgesetzten Geschäfte in Lebendrindern lagen auf selben Niveau wie am Vortag und so wird der Fokus in der kommenden Woche auf die Entwicklung der Kassapreise und die Umsätze liegen.





