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Wednesday, 10. December 2008
Category Actual Estimates
Crude Oil +0,4 MB +1,0 MB
Gasoline +3,7 MB -0,7 MB
Distillates +5,6 MB -1,65 MB
Refining +3,1% unch.

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Die Überraschung gab es eindeutig bei den Produkten. Hier wurde im Gegensatz zu den Erwartungen ein Anstieg verzeichnet. Dies sollte die Crack Spreads etwas belasten und den heutigen Anstieg im WTI Crude Oil Future etwas belasten. Die Raffinerien haben in der vergangenen Woche die Produktion in Benzin deutlich stärker ausgeweitet, als es das saisonale Muster vermuten ließ. Bei den Destillaten war dies noch deutlich zu sehen. Hier stieg die durchschnittliche Tagesproduktion um 7,9% an. Im Vegleich dazu war der Durchschnitt in den vergangenen 5 Jahren bei -2,8%.

Geschrieben von Henning Beck um 16:45h in der Kategorie Energy, Analysen
Thursday, 4. December 2008

Die wöchentlichen Lagerbeständen in Erdgas nahmen in der vergangenen Woche um 64 BCF ab. Der Markt erwartete eine Abnahme von 68 BCF. Gegenüber dem Vorjahr liegen die Entnahmen (Withdrawals) immer noch leicht unterhalb und sollten gerade die Winterkontrakte weiter belasten. Der Ausblick für die kommenden 7 Tage bleibt weiterhin kühler für den mittleren Westen und die Ostküste, was einen Blick auf den Natural Gas March 09 vs. April 09 Spread lohnenswert macht.

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Geschrieben von Henning Beck um 18:06h in der Kategorie Energy, Analysen
Wednesday, 3. December 2008
Category Act. Nov. 28th Estimates DJ
Crude Oil -0,4 MB +1,4 MB
Gasoline -1,5 MB +0,7 MB
Distillates -1,7 MB unchg.
Refinery -1,9% +0,2%

Man traut sich ja schon gar nicht mehr irgendwelche Schätzungen zu veröffentlichen. Die Analystengemeinde liegt meist soweit weg von den tatsächlichen Zahlen, mich mit eingeschlossen. Woher kommen aber in dieser Woche diese Abweichungen?

imageimage Die Rohöl Lagerbestände lagen diese Woche unter der Vorwoche, dies lag an niedrigeren Importen, die mit durchschnittlich 9,5 Mio Barrel pro Tag 1,5 Mio Barrel niedriger ausfielen als in der vergangenen Woche. Negativ können die Zunahmen im mittleren Westen und insbesondere in Cushings, Oklahoma (Lieferort des WTI NYMEX Kontrakt)  gewertet werden. Die steile Terminkurve (Contango) macht es einfach lohnenswerter das Rohöl in den Lagern zu behalten.

Die Lagerbestände in Benzin und den Destillaten wurde eine kontra saisonale Reduzierung verzeichnet. Grund dafür war eine deutliche Reduzierung der Produktion. Die negativen Margen bei Benzin scheinen dazu zu führen, dass die Raffinerien die Produktion massiv runter fahren. Valero gab heute bekannt, dass man die Benzinproduktion um 20% reduzieren wird.

imageDie Zahlen scheinen nur auf den ersten Blick freundlich zu sein. Ich kann nur bei Heizöl eine leichte Begeisterung entwickeln. Hier  spricht die weiterhin angespannte Angebotslage und der kühle Winter weiterhin für eine relative Outperformance gegenüber Benzin, wie auch Rohöl. Interessant erscheint mir auch eine Betrachtung gegenüber Natural Gas. Die treuen Leser kennen noch meinen Vergleich zwischen Heizöl und Natural Gas. Beide Rohstoffe werden für die Beheizung bzw. Stromgewinnung in den USA verwendet. Im Mai erreichten wir hier eine Prämie im Heizöl gegenüber Erdgas von knapp 16 US$ pro mmBTU. Aktuell notiert der Spread auf den Frontmonat nur noch bei knapp 5 US$. Das erscheint im historischen Vergleich verhältnismässig billig.

 

 

 

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Geschrieben von Henning Beck um 23:03h in der Kategorie Energy, Analysen
Category Estimates DJ Newswire Last Yr.
Crude Oil +1,4 MB -8,0  MB
Gasoline +0,7 MB +4,0 MB
Distillates unch. +1,4 MB
Refining +0,2% Unch

Der DOE Report diese Woche wird nur wenig bis gar keine Veränderungen in den Refinings zeigen. Nach dem starken Anstieg in der vergangenen Woche an der Golfküste und mir keine bekannten Ausfälle, erwarte ich keinen Anstieg. Die Benzinlagerbestände werden für diese Woche höher erwartet. Grund dafür sollte ein weiterer Anstieg der Produktionen und höhere Importe sein. Trotz der negativen Gasoline Crackspreads liegt die Produktion immer noch über dem 5- und 10 Jahres Durchschnitt. Diese Tendenz ist nicht verwunderlich, bedenkt man doch, dass die Margen bei den Destillaten immer noch üppig sind und sich so ein kleiner Verlust verschmerzen lässt. Bei den Destillaten geht man aufgrund der recht kalten Temperaturen im mittleren Westen und der Ostküste davon aus, dass es zu keiner Veränderung der Lagerbstände kommt. Bei Crude Oil sollten weiterhin stabile Importe dazu führen, dass die Lagerbestände leicht zulegen sollten.

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Der nichtadjustierte Endloskontrakt zeigt, dass das Tief von 2007 endgültig gebrochen sein sollte. Als nächstes scheint das Dezember 2004 Tief bei 40,80 US$ pro Barrel das Ziel sein. Wer weiß das schon…

Geschrieben von Henning Beck um 13:19h in der Kategorie Energy, Analysen
Wednesday, 26. November 2008

Durch Thanksgiving wurden die Natural Gas Lagerbestände bereits heute veröffentlicht. Mit einer Abnahme von 66 BCF wurde die Analystenerwartung von 40 BCF deutlich übertroffen.

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Geschrieben von Henning Beck um 18:05h in der Kategorie Energy, Analysen
Category Act. Estimates DJE Estimates Reuters
Crude Oil +7,3 MB +0,6 MB +0,8 MB
Gasoline +1,8 MB +0,3 MB -0,4 MB
Distillates -0,2 MB -1,1 MB -0,8 MB
Refining +1,3% +0,3% +0,3&

 

Wie ich es ja schon in meinem vorherigen Beitrag bereits angedeutet habe, bestand die Möglichkeit einer deutlich höheren Zunahme der Lagerbestände aufgrund der großen Differenz zwischen den API und DOE Lagerbeständen im Rohöl. Dies wurde nun diese Woche angepasst und sollte hier erst mal nur kurzfristig belasten. Die Rohöl Importe waren mit einer Zunahme von 1,088 MB pro Tag deutlich höher als es vorherzusehen war. Der Anstieg in den Produktionen reichten nicht aus, dies aufzufangen und so steigen die Lagerbestände das neunte Mal in Folge an. Ich hatte einen Grund im vorherigen Beitrag schon genannt. Auch wenn die Preise für Benzin in 38 Bundesstaaten wieder unter 2 US$ pro Gallone sind, fällt die Nachfrage das 4 Mal in Folge und das spricht absolut nicht für irgendwelche Longs im RBOB Gasoline Future. Die etwas niedriger als erwartete Abnahme in den Destillaten ist auch hier auf eine niedrigere Nachfrage nach Destillaten, bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Produktion zurück zuführen. Trotzdem erscheint mir der Heating Oil Kontrakt der interessanteste Kontrakt zu sein, wenn man auf steigende Petroleumpreise setzt.

Geschrieben von Henning Beck um 16:48h in der Kategorie Energy, Analysen

Die Analysten gehen aufgrund der recht kalten Temperaturen in der vergangenen Woche von einer Abnahme von 40 BCF aus. Für die kommenden Woche wird mit höheren Heating Degree Days an der Ostküste und in weiten Teilen des mittleren Westens gerechnet.

3 Tage Ausblick7 Tages Ausblick

 

Am 20. November veröffentlichte die NOAA ihren Winterausblick und dieser spricht nicht gerade für eine übermäßigen Bedarf von Erdgas für die Beheizung der Gebäude. Dies zeigt sich auch in dem NYMEX Natural March 09 vs. April 09 Spread. Dieser Spread stellt den Übergang von der Withdrawal Season in die Injection Season dar und wird recht rege gehandelt. Betrachten wir uns die Jahre 2005, 2004 und 2001, dann können wir sehen, dass dieser Spread bei deutlichen Kälteeinbrüchen ein massives Potential hat die Prämie gegenüber dem April Kontrakt deutlich auszuweiten.

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Quelle: Futuresource

Geschrieben von Henning Beck um 15:17h in der Kategorie Energy, Analysen
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