
Quelle: Dow Jones Newswire
Der Bericht über die Verarbeitung von Sojabohnen in die Produkte Mehl und Öl kam am unteren Ende der Erwartungen. Die Verabeitung im Dezember lag bei 134,8 Mio Bushel und lag damit knapp 5 Mio. Bushel unter den Erwartungen. Die letzten drei Monate zeigten eine deutlich geringere Nachfrage nach Sojamehl und Bohnenöl und so muss man sich fragen ob die Crushing Numbers der USDA mit 1,685 Mrd. Bushel für dieses Jahr so noch gerechtfertigt sind. Die Sojabohnen werden nur noch von der Trockenheit in Argentinien und dem Süden von Brasilien gehalten.
Der März Kontrakt handelt zwar recht stark gegenüber Mais und Weizen, konnte aber nicht nennenswert den Kursrutsch vom Montag korrigieren. Ich glaube, dass der Markt weiter fallen wird, da sich die Nachfrageseite trotz der Käufe aus China weiter eintrüben. Ich erwarte nach dem Neujahrsanfang in China, dass China den Import von Sojabohnen stoppen wird und dann daher halte ich Shorts für durchaus das richtige Vorgehen. Erst bei einem Bruch der 10,60 bis 10,40 US$ pro Bushel würde ich mich an die Seitenlinie stellen.